M. Akbas - Nasenkorrektur in Düsseldorf und Köln

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Nasenkorrektur

Aufbau / Anatomie der Nase

Definition

Die Nase (Englisch: nose) gehört zu den individuellen Merkmalen eines jeden Menschen. Je nach Kultur, Alter und Geschlecht kann die Nase lang oder stupsnasig, schmal oder breit, zierlich oder hakenförmig sein. Alle Nasen besitzen jedoch Nasenlöcher, Nasenflügel und eine Scheidewand, die die Nasenhöhle in zwei Hälften aufteilt. Von außen unterscheidet man die Nasenwurzel (Nasenpyramide oder Radix nasi), den Nasenrücken (Dorsum nasi), die Nasenspitze (Apex nasi) und die Nasenflügel (Alae nasi). Synonyme Bezeichnungen der Nase sind Riechkolben, Riechorgan, Nasenspitze, Nasenflügel, Nasenscheidewand, Nasenrücken, Nasenbluten.

Die äußere Nase

Die Nase besteht aus einem knöchernen und einen knorpeligen Anteil. Von außen ist die Nase mit Haut bedeckt. Der harte, knöcherne Anteil heißt Nasenwurzel oder Nasenpyramide und stellt eine Art Fundament für den daraufsitzenden, knorpeligen Anteil der Nase dar. Sie besteht oben aus einem Fortsatz des Stirnbeins (Pars nasalis ossis frontalis), seitlich aus Fortsätzen des Oberkieferknochens (Processus frontalis maxillae) und in der Mitte aus dem Nasenbein (Os nasale).

Der knorpelige Anteil der Nase ist beweglich und besteht auf beiden Seiten aus einem Seitenknorpel oder sog. Dreieckknorpel (Cartilago triangularis, Cartilago nasi lateralis). Er sitzt der knöchernen Nasenwurzel auf und verbindet sich mit weiteren knorpeligen Anteilen der Nase. Die paarig angelegten Seitenknorpel haben eine Verbindung zu der in der Nasenmitte liegender Nasenscheidewand (Septum nasi).

Zusammen mit dem paarig angelegten Flügelknorpel oder sog. Nasenspitzenknorpel (Cartilago alaris major), der aus dem Nasensteg (Columella, Crus mediale), der Nasenspitze (Crus intermedius) und den Nasenflügeln (Crus laterale) besteht, wird die Form der Nasenlöcher bestimmt.

Die knorpelige Nasenscheidewand (Cartilago septi nasi) bestimmt die Höhe der Nasenspitze und kann z.B. zu einer Schiefnase führen. An der eigentlichen Form der Nase ist aber vor allem der knöcherne Anteil, das Nasenbein (Os nasale), beteiligt. Zusammen mit den knorpeligen Anteilen kann eine Unförmigkeit des Nasenbeins eine Höckernase oder eine Sattelnase ausmachen.

Die innere Nase

Der innere Teil der Nase ist reativ groß. Denn hier finden sich die rechte und linke Nasenhöhle, die durch die Nasenscheidewand (Septum nasi) in zwei Hälften unterteilt wird.

Die Nasenscheidewand besteht im vorderen Teil aus Septum-Knorpel (Lamina quadrangularis, Cartilago septi nasi) und im hinteren Anteil aus unverformbaren Knochen (Lamina perpendicularis). Der knöcherne Anteil besteht wiederum aus Fortsätzen von anderen Gesichtsschädelknochen.

Die Nasenhaupthöhle beginnt vorne mit der inneren Nasenklappe und endet mit zwei nebeneinanderliegenden Öffnungen, den Choanen oder auch „innere Nasenlöcher“ genannt, im Rachen. Hierdurch strömt die eingeatmete Luft in den Rachen hinein.

Die Nasenhaupthöhle hat wie die äußere Nase Begrenzungen zu allen Seiten. Das Dach wird aus dem Nasenbein (Os nasale), einem Teil des Siebbeins (Lamina cribrosa) und dem Keilbeinkörper gebildet. Der Boden grenzt an unseren Gaumen.

Wenn wir mit unserer Zunge von hinten nahe dem Zäpfchen nach vorne Richtung Schneidezähne fahren, bemerken wir einen Übergang zu einer harten Struktur. Diese nennen wir harten Gaumen (Palatum durum), welche die untere Begrenzung der Nasenhaupthöhle zu unserer Mundhöhle bildet.

Seitlich befinden sich knöcherne Strukturen, die aus Teilen des Gesichtsschädels bestehen. An dieser Begrenzung sind Teile des Oberkiefers (Maxilla), des Tränenbeins (Os lacrimale), des Gaumenbeins (Pallatum) und des Keilbeins (Os sphenoidale) beteiligt. Hier finden sich die sogenannten Nasenmuscheln, die bei seitlicher Ansicht auch tatsächlich wie solche aussehen. Die Nasenmuscheln dienen der Oberflächenvergrößerung der Nasenschleimhaut und begrenzen die Nasengänge.

Auf jeder Seite befinden sich drei Nasenmuscheln, eine obere (Concha nasi superior), eine mittlere (Concha nasi media) und eine untere Nasenmuschel (Concha nasi inferior). Zwischen ihnen befinden sich die Nasengänge (Meatus nasi superior, medius, inferior), durch die die kalte Einatemluft strömen kann.

Funktion der Nase

Die Nase erfüllt 3 wesentliche Funktionen. Sie soll zum einen die Einatemluft anwärmen, vorreinigen und anfeuchten. Außerdem identifizieren wir zahlreiche alltägliche Gerüche mit unserem feinen Geruchsinn. Von daher erfüllt unsere Nase auch einen gewissen Orientierungssinn. Wer einen starken Schnupfen hat oder sich beide Nasenlöcher zuhält merkt, wie sich unsere Stimme verändert und „nasaler“ wird. Die Nase sorgt nämlich mit seinem großen Resonanzraum für eine Sprachbildung.

Unsere Lunge verträgt eigentlich nur feucht-warme und saubere Luft. In jedem Nasenloch befindet sich deshalb ein Kranz kurzer Nasenhaare, die eine grobe Vorreinigung der Luft bezwecken und Staub zurückhalten können. Kleinere Haare, die wir mit dem bloßen Auge nicht erkennen könnten (Flimmerepithel) bedecken die gesamte Schleimhaut der Nase und sind zudem in der Lage, Rudelschläge in Richtung Rachen auszuführen.

Im Schleim befinden sich zwar neben Staub viele Viren und Bakterien, die unsere Erkältung in Gang halten, dennoch tötet die Magensäure fast jeden Erreger ab. Die stets feuchte Schleimhaut (Regio respiratoria) befindet sich zwischen dem Flimmerepithel und befeuchtet die trockene Einatemluft. Den Feuchtigkeitsfilm bilden dabei Becherzellen, die unter dem Mikroskop tatsächlich wie ein einfacher heller Trinkbecher aussehen.

Die Erwärmung der Einatemluft kommt durch eine Art eigenes Heizsystem der Nase zustande. Dies wird gebildet durch ein Geflecht aus sehr kleinen Blutgefäßen, das direkt in der Nasenschleimhaut eingebettet ist. Wie bei einer Zentralheizung wird dieses Gefäßgeflecht zentral reguliert. Bei kalter Luft soll die Luft angewärmt werden, die Gefäße werden jetzt mehr durchblutet. Warme Luft führt zur Herunterregulierung der Durchblutung.

Den besonderen Sinn, Riechen zu können, erfüllt die Riechschleimhaut (Regio olfactoria). Sie befindet sich bei der oberen Nasenmuschel, dem Nasendach und dem oberen Anteil der Nasenscheidewand. Riechnerven (Nn. Olfactorii) sammeln die Informationen des Geruchs und bringen sie durch eine siebartige Struktur (Lamina cribrosa) durch das Siebbein zum Gehirn. Wenn wir einen feinen Geruch wahrnehmen möchten und zum Beispiel an einer Blume riechen, dann beginnen wir zu „Schnüffeln“. Dieses langsame und kurze Einziehen von Luft bringt besonders viel Strömung in genau diesen Bereich, in dem die Riechzellen liegen.

Kontakt :
Dr. med. M. Akbas Ästhetisch Plastische Chirurgie

Luegallee 10
40545 Düsseldorf

T 0211 - 585 899 80
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